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Heller Hautkrebs - Patienten-Information (PDF)
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Die möglichen Gefahren durch Sonneneinstrahlung und die schützenden Eigenschaften von Sonnenschutzcremes wurden breit veröffentlicht. Es gibt Belege dafür, dass das Risiko, an hellem Hautkrebs zu erkranken, durch eine regelmässige Verwendung von Sonnenschutzcremes verringert werden kann.

Die regelmässige Verwendung von Sonnencreme nutzt der „normalen“ Bevölkerung. Wissenschaftler in Australien haben bewiesen, dass die tägliche Verwendung einer Sonnencreme mit breitem Wirkungsspektrum (Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen) die Anzahl der durch Sonneneinstrahlung hervorgerufenen Hautschäden (Aktinische Keratose, AK) bei Personen, die 40 Jahre oder älter sind, verringern kann.1

Bei Transplantationspatienten ist der Nutzen eines effizienten Sonnenschutzes besonders hoch. Bei diesen Patienten besteht ein erhöhtes Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, denn ihre Immunabwehr wird zur Vermeidung von Abstossungsreaktionen künstlich vermindert. Eine aktuelle Studie in Deutschland hat gezeigt, dass Transplantationspatienten, die eine liposomale Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und breitem Spektrum (UVA und UVB) verwenden, sowohl vor der Entwicklung von aktinischer Keratose, als auch Plattenepithelkarzinomen (SCC) geschützt sind.2

1 Thompson, S. C.; Jolley, D.; Marks, R.: Reduction of solar keratoses by regular sunscreen use.
New England Journal of Medicine, 1993;329(16):1147-51
2 Ulrich C., et al., Prevention of non-melanoma skin cancer in organ transplant patients by regular use of a sunscreen: a 24 months, prospective, case-control study. British Journal of Dermatology 2009; 161 (Suppl. 3): 78-84

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Medizinprodukt zur Prävention bestimmter Arten von hellem Hautkrebs bei Risikopatienten (Immunsupprimierte)

Im Rahmen einer zwei Jahre dauernden Studie1 mit immunsupprimierten Patienten (Organtransplantationspatienten), bei denen ein hohes Risiko für die Entwicklung von hellem Hautkrebs (aktinische Keratose, Plattenepithelkarzinom und Basalzellkarzinom) besteht, wurde die Wirksamkeit von Daylong actinica zur Prävention von aktinischen Keratosen und Plattenepithelkarzinomen bewiesen.

Die Studie dokumentiert außerdem die hervorragende Patientenverträglichkeit von Daylong actinica.

actinica.jpg Nach einem Präferenztest, bei dem untersucht wurde, welche der 5 verschiedenen vorhandenen Sonnencremes (≥ SPF 50, hoher UVA-Schutz) die Probanden bevorzugen, gaben 9 von 12 zufällig ausgewählten Patienten Daylong actinica den Vorzug.
actinica.jpg   Die Komplianz bei der täglichen Anwendung der Sonnenschutz-Gruppe war hervorragend (5,6 von 7 geplanten Anwendungen pro Woche) und unterstreicht, wie wichtig eine optimalen galenische Zubreitung von Sonnencremes ist, die zur täglichen Verwendung von Hochrisikopatienten gedacht sind.

1. Ulrich C., et al., Prevention of non-melanoma skin cancer in organ transplant patients by regular use of a sunscreen: a 24 months, prospective, case-control study. British Journal of Dermatology 2009; 161 (Suppl. 3): 78-84

Anwendung und Dosierungsanweisung
Daylong actinica jeden Morgen vor dem ersten Aufenthalt an der Sonne auf die nicht bedeckten Hautpartien reichlich auftragen und gleichmässig verteilen. Daylong actinica vor der Anwendung von Kosmetikprodukten auftragen (lassen Sie Daylong actinica einige Minuten in die Haut einziehen). Nach längerem Wasserkontakt oder starkem Schwitzen erneut auftragen.
Die Hautoberfläche variiert; folgende Tabelle gibt eine ungefähre Angabe bezüglich der benötigten Dosierung:

Gesicht (inkl. Ohren und Nase)
mindestens 2 Hübe
Kopfhaut   mindestens 1 Hub
Unterarm   mindestens 2 Hübe
Handrücken   mindestens 1 Hub

Für eine optimale Verteilung und ein angenehmes Hautgefühl kann z.B. erst ein Hub im Gesicht verteilt werden und nach 5–10 Minuten der zweite Hub. Achten Sie darauf, dass zwischen der ersten und zweiten Anwendung nicht mehr als 10–15 Minuten vergehen. Die Angabe über die Applikationsmenge für das Gesicht, die Kopfhaut etc. kann als Anhaltspunkt für die benötigte Dosierung weiterer Hautstellen herangezogen werden.
 
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